Unser Gespann im Film über den Rennsteig

 

Am 17.Juni 2002 war Drehtag, abends ab 17:00 Uhr trafen wir uns mit einem Filmteam des MDR-Fernsehens auf dem Rennsteig. Hier entsteht zur Zeit ein mehrteiliger Film, in welchem der Volksmusiksänger Florian Silbereisen den Rennsteig in Thüringen entdeckt und hier einige Erlebnisse hat.

Eines dieser Erlebnisse ist die Begegnung mit unserem Gespann, denn der Rennsteig rund um die Eisenacher Region ist unser zweites Zuhause.

 

Florian auf dem Trainingswagen

 

Die Dreharbeiten dauerten auch nicht lange, im Vorfeld fuhren wir beide die ausgesuchte Strecke zur Kameraeinstellung ab. Dann wurde Florian auf den Trainingswagen gesetzt und zum Abschluss fuhr der Kameramann noch mal mit, um die Perspektive aus Florians Blickfeld zu filmen.

                             

Den Hunden hat es genauso viel Spaß gemacht wie uns, denn sie stehen gerne im Mittelpunkt und sind ordentlich bewundert worden.

Zu sehen war der erste Teil am 29.Juni 2002 um 19:50 Uhr im MDR-Fernsehen.

 

 

 

Hunde aus unserem Zwinger

 im Fernsehen als Wölfe !!!

... heißt die Geschichte, die im MDR Fernsehen am 24.04.2002 gesendet wurde. Für die Dreharbeiten suchte das Team möglichst wolfsähnliche Hunde und wir verwiesen auf Biene und Hermann, welche im Februar 2000 zwei Welpen aus unserem   "Super 7 Wurf" bekamen.  Einen Teil der Dreharbeiten wurde dann auf der Huskyranch der Familie Sommer gedreht. Als Ergebnis entstand ein kleiner Film, in denen Mook und Yantra als Wölfe echt gut rüber kamen.

Wolfsgefährt

                                                   

In der Nähe von Gera liegt ein kleiner Ort mit seltsamen Namen: Wolfsgefährt. Glaubt man alten Aufzeichnungen, entstand der Name im Jahre 1702, nach einer mysteriösen, fast märchenhaften Begebenheit, die sich folgendermaßen zugetragen haben soll:
Hans Schreiner war ein hartherziger, derber Mann. Man erzählte, dass der Tod seiner geliebten Frau Maria, die bei der Geburt ihrer Tochter Rosa starb, ihm einst das Herz gebrochen hatte.
Seine Bitterkeit, bekam Rosa zu spüren. Sie war der verstorbenen Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten. Ihr Anblick brach sein Herz immer wieder aufs neue. Als er das Amulett erblickte, dass seine Frau am Tage ihrer Hochzeit getragen hatte, erfasste den einsamen Mann ein unbändiger Zorn.
Er schickte seine Rosa hinaus in den Wald zum Holzsammeln. Und das, obwohl er wusste, dass Wölfe seit einiger Zeit in der Gegend ihr Unwesen trieben.
Verzweifelt beugte sich Rosa seinem Willen. Sie ließ das Haus und den Vater hinter sich, ahnend das sie nie wieder zurückkehren würde.
Schon bald, hatte ein Wolf Rosas Spur aufgenommen. Der schnelle Tod durch die Zähne des wilden Tieres, erschien Rosa tröstlicher, als ihr klägliches Leben. Doch der einsame Graue griff Rosa nicht an. Wolf und Mensch trugen das gleiche Schicksal, auch er war gehasst, gejagt und einsam.
Als Rosa dem Wolf in die Augen blickte, wünschte sie sich nichts sehnlicher, als mit dem wilden Tier durch die Wälder zu streifen. Plötzlich spürte sie ihr Blut durch die Adern rasen und sie verwandelte sich in eine Wölfin.
Als Rosa am nächsten Morgen nicht nach Hause zurückgekehrt war, ergriff den Vater eine tiefe Reue.
Hans Schreiner spürte die lauernden Blicke aus dem Wald, die ihn schon seit längerem zu beobachten schienen. Er packte sein Gewehr, um den wilden Tieren den Gar auszumachen. Ein Wolf lief ihm genau vor die Flinte, als er plötzlich von einer Wölfin zur Seite gestoßen wurde. Die Wölfin hatte angegriffen, ohne ihn zu verletzen. Er blickte ein letztes Mal in die, ihm so vertrauten Augen der Wölfin und wusste, dass er sein Tochter für immer verloren hatte.
Rosa blieb verschwunden. Nur die Wölfin mit den schönen Augen wurde noch einige male gesehen.